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Für Steuerkanzleien

Was Buchhaltung Sie wirklich kostet —
und was ein System davon abnimmt.

Einmal im Monat schicken wir eine Zahl aus dem Betrieb, eine neue Funktion und einen Fehler, den wir gefunden haben. Darunter: die vollständige Rechnung für eine Kanzlei mit 250 laufenden Fibu-Mandaten, mit allen Quellen.

August 2025 · BankabgleichSteuerkanzlei Hoffmann & Partner
1.240,00 € Musterbau GmbHRE-2025-0841
8.750,50 € Nordlicht Design UGRE-2025-0842
312,80 € Ceres Handels KGAR-1190
! 45.900,00 € Weberhaus Immobilien GmbHRE-2025-0841 genannt — kein Beleg vorhanden
Abgeschlossen von M. Krause · 02.09.2026 09:14

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Drei Dinge, die andere nicht zeigen

Was nicht zugeordnet werden konnte

Mit Grund — nicht die nächstbeste Rechnung mit demselben Betrag.

Wer den Monat geschlossen hat

Mit Namen und Zeitstempel. Jeder Abschluss ist zuordenbar.

Was heute Nacht passiert

Sichtbar um 19 Uhr, solange noch jemand eingreifen kann.

Im Betrieb gemessen
18.600Belege gelesen
135.006Bankzeilen gelesen
33Mandanten im Betrieb

Für wen das gedacht ist

Steuerkanzleien, die wachsen wollen, ohne proportional einzustellen — von einigen Dutzend bis mehrere hundert Mandanten.

Was Sie die Buchhaltung eines Mandanten kostet — pro Monat

Annahme: ein bis zwei Stunden Arbeit je Mandant und Monat. Alles andere ist gerechnet, nicht behauptet.

Median-Gehalt Steuerfachangestellte 37.300–41.500 € Brutto pro Jahr, Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit
Plus Arbeitgeberanteile × 1,29 29 € auf je 100 € brutto (Statistisches Bundesamt)
= Vollkosten pro Jahr ~48.000–53.500 €
÷ tatsächliche Anwesenheitsstunden 1.680 h 2.080 h abzüglich Urlaub, Feiertage, Krankheit
= Kosten je Stunde ~30 € Was Ihnen eine Stunde dieser Kraft kostet
Damit kostet Sie ein Mandant
Bei 1 Stunde im Monat30 € / Monat360 € im Jahr
Bei 2 Stunden im Monat60 € / Monat720 € im Jahr
Und auf eine Kanzlei mit 500 Mandanten gerechnet

Nicht jeder Mandant ist ein laufendes Buchhaltungsmandat — bei vielen macht die Kanzlei nur Jahresabschluss oder Erklärung. Rechnen wir mit rund der Hälfte, also 250 laufenden Fibu-Mandaten: Bei zwei Stunden sind das 6.000 Stunden im Jahr, rund 3,6 Vollzeitkräfte, die nichts anderes tun als Buchhaltung, und 180.000 € Personalkosten. Bei einer Stunde die Hälfte. Das ist der Block, an dem das System arbeitet.

Zwei Annahmen, die Sie durch Ihre eigenen ersetzen sollten: die ein bis zwei Stunden je Mandant, und der Anteil laufender Fibu-Mandate (hier die Hälfte). Beides kennen Sie besser als wir — und die Rechnung trägt mit Ihren Zahlen genauso. Gerechnet ist hier nur der Stundensatz: Median-Gehalt mal amtlicher Arbeitgeberfaktor, geteilt durch die Stunden, die tatsächlich gearbeitet werden. Jeder Eingangswert ist öffentlich und nachprüfbar.

Was das kostet — neben dem, was Sie heute zahlen

Marktzahlen für Deutschland. Sie rechnen nach, das ist Ihr Beruf — deshalb steht bei jeder Zahl die Quelle, und wo wir nichts Belegtes haben, steht auch nichts.

Eine Buchhaltungskraft ~50.000 € / Jahr Vollkosten: Median-Gehalt plus 29 % Lohnnebenkosten (Destatis)
Dazu Recruiting 5.000–15.000 € einmalig Und drei bis sechs Monate bis zum vollen Beitrag
Nicht besetzte Stellen 59,1 % Anteil der offenen Stellen, die Einzelkanzleien gar nicht besetzen (STAX 2024)
Einrichtung unseres Systems ab 15.000 € einmalig Aufnahme, Einrichtung, erster begleiteter Monat
Die Rechnung — mit der Kontrollzeit, die dazugehört

250 laufende Fibu-Mandate, 6.000 Stunden im Jahr. Ordnet das System 80 % zu und kostet die Kontrolle 20 %, bleiben netto 60 % — 3.600 Stunden. Das sind 108.000 € gesparte Personalkosten. Selbst im vorsichtigen Fall (50 % zugeordnet, 20 % Kontrolle) bleiben 1.800 Stunden und 54.000 €. Gegen einmalig ab 15.000 € trägt sich beides im ersten Jahr.

Die Prozentsätze sind Rechenansätze, keine gemessenen Werte Ihrer Kanzlei — und wir kennen keine unabhängige Studie, die eine belastbare Zahl für Zeitersparnis durch Digitalisierung liefert. STAX 2024 belegt die Richtung (digitalere Kanzleien entwickeln sich bei Umsatz und Gewinn besser), ausdrücklich nicht die Höhe. Auch die 20 % Kontrollzeit sind eine Annahme; am Anfang liegen sie höher, weil das System Ihre Sonderfälle erst lernt. Deshalb steht vor allem die Aufnahme — danach rechnen wir mit Ihren Zahlen statt mit diesen.

Was von den 6.000 Stunden übrig bleibt

Heute 6.000 h Belegarbeit — alles von Hand Vorsichtig gerechnet 30 % 20 % 50 % 1.800 h netto frei Gut gelaufen 60 % 20 % 20 % 3.600 h netto frei fällt für Ihre Leute weg Kontrolle durch Ihre Leute bleibt Handarbeit (System ordnet nicht zu)
6.000 Stunden Belegarbeit im Jahr (250 laufende Fibu-Mandate, 2 h je Mandant und Monat). Was das System zuordnet, ist nicht dasselbe wie das, was Sie sparen — die Kontrolle durch Ihre Leute geht davon ab.

250 laufende Fibu-Mandate — Worst Case und Best Case

Dieselbe Kanzlei wie oben — 250 laufende Fibu-Mandate, 6.000 Stunden im Jahr. Entscheidend ist, was am Ende netto übrig bleibt: Die Kontrollzeit steht als eigene Zeile in der Rechnung, nicht im Kleingedruckten.

Worst Case Best Case
Das System ordnet zu 50 % 80 %
Minus Kontrolle und Klärung durch Ihre Leute – 20 % – 20 %
= netto frei 30 % · 1.800 h 60 % · 3.600 h
Gesparte Personalkosten (30 €/h) 54.000 € 108.000 €
Wenn Sie die Zeit verkaufen (115 €/h) 207.000 € 414.000 €
Einrichtung, einmalig ab 15.000 € ab 15.000 €
Amortisation, nur über Kostenersparnis ~3,5 Monate ~1,5 Monate

Die zweite Zeile ist die wichtigste. Selbst wenn das System 80 % zuordnet, ist die Arbeit nicht zu 80 % weg: Ihre Leute sehen die Zuordnungen durch, klären die offenen Zeilen und geben frei. Diese Zeit haben wir mit 20 % angesetzt und ausdrücklich abgezogen. Wer Ihnen 80 % Zeitersparnis verspricht, hat den Kontrollschritt entweder vergessen oder verschwiegen — und beides merken Sie spätestens im zweiten Monat.

Und die zweite Hälfte der Wahrheit: Die 30 € und die 115 € gelten für unterschiedliche Entscheidungen. Die 30 € sparen Sie sicher — die Stunde fällt weg, das Gehalt läuft weiter, die Kraft macht etwas anderes. Die 115 € gelten nur, wenn Sie die freie Zeit auch füllen, mit einem zusätzlichen Mandat oder mit Beratung. Rechnen Sie im Zweifel mit der Kostenzeile: auch die trägt sich im ersten Jahr. · Dazu der Fall, der in keiner Tabelle steht: Einzelkanzleien besetzen 59,1 % ihrer offenen Stellen gar nicht, bei Steuerfachangestellten 60,9 % (STAX 2024, Bundessteuerberaterkammer), und die Bundesagentur für Arbeit führt die Steuerberatung als Engpassberuf mit Vakanzzeiten ab 80 Tagen. Wenn Sie ohnehin niemanden finden, heißt die Alternative nicht „eine Kraft mehr" — sondern das Mandat abzulehnen.

Wofür die 15.000 € sind

Keine Lizenz für Standardsoftware. Ein System, das auf die Arbeitsweise Ihrer Kanzlei zugeschnitten ist — Ihre Ordnerlogik, Ihre Belegarten, Ihre Banken, Ihre Sonderfälle, je Mandant statt pauschal. Das bleibt Ihres: Jeder weitere Mandant, den Sie danach aufschalten, ist Routine und kein neues Projekt.

Was es nicht ist

Das hier ist keine Klick-und-fertig-Lösung. Drei Dinge, die Sie vorher wissen sollten.

Ihre Arbeitsweise ändert sich

Ihre Leute tippen nicht mehr ab, sie entscheiden Fälle. Das ist die bessere Arbeit, aber es ist eine andere Arbeit — und wer zwanzig Jahre sortiert hat, stellt das nicht in einer Woche um.

Ohne Ihre Mitarbeit geht es nicht

Wir müssen Ihre echten Ordner sehen, Ihre echten Belege, Ihre echten Banken — keinen ausgefüllten Fragebogen. Und einen ersten Monat fahren wir gemeinsam. Das kostet Sie Zeit, bevor es Ihnen welche spart.

Der Mensch bleibt drin — dauerhaft

Das System lernt, aber es unterschreibt nicht. Ihre Leute sehen die Zuordnungen durch, klären die offenen Zeilen und geben frei. Wenn die Maschine 80 % der Arbeit schafft, haben wir gewonnen — den Rest macht der Mensch, und das bleibt auch so. Genau deshalb steht die Kontrollzeit oben in der Rechnung und nicht im Kleingedruckten.

Was Sie jetzt denken.

Die Sätze, die in fast jedem Erstgespräch fallen — und was wir dazu sagen.

„15.000 € sind viel Geld."

Das sind sie. Eine zusätzliche Vollzeitkraft kostet rund 50.000 € im Jahr, jedes Jahr — wenn Sie eine finden. Die Rechnung oben können Sie mit Ihren eigenen Zahlen nachrechnen.

„Das kann DATEV doch auch."

Wir ersetzen Ihre Kanzleisoftware nicht. Wir bereiten das vor, was dort hineingeht: gelesene Belege, zugeordnete Zahlungen, geprüfte Monate.

„Meine Leute haben dafür keine Zeit."

In der Einrichtung brauchen wir ein bis zwei Stunden pro Woche von der Person, die die Ablage kennt. Danach ist es weniger Arbeit als vorher. Verschweigen rächt sich in Woche drei.

„Und wenn es bei uns nicht funktioniert?"

Deshalb steht die Aufnahme am Anfang: Wir sehen Ihren echten Bestand, bevor ein Angebot entsteht. Passt es nicht, sagen wir das — auch wenn wir dann nichts verkaufen.

Woher die Zahlen kommen

Jede Zahl auf dieser Seite mit Quelle und Einstufung. Was wir annehmen, steht als Annahme da — nicht als Erhebung.

Alle Quellen ansehen
ZahlWertQuelleEinstufung
Median-Gehalt Steuerfachangestellte 37.300–41.500 € Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit amtlich
Lohnnebenkosten 29 € je 100 € brutto Statistisches Bundesamt amtlich
Zeitgebühr Steuerberater 115 €/h StBVV, gültig ab 01.07.2025 Gesetzblatt
Nichtbesetzungsquote Einzelkanzleien 59,1 % STAX 2024, Bundessteuerberaterkammer (Allensbach, 5.815 Kanzleien) Verbandserhebung
davon Steuerfachangestellte 60,9 % STAX 2024 Verbandserhebung
Steuerberatung als Engpassberuf Vakanzzeit ≥ 80 Tage Bundesagentur für Arbeit, Engpassanalyse 2024 amtlich
Belege bei uns gelesen 18.600 Unsere Produktionsdatenbank, Stand 07.09.2026 eigene Messung
Zeilen aus Kontoauszügen gelesen 135.006 Unsere Produktionsdatenbank, Stand 07.09.2026 eigene Messung
Zuordnungen, davon 99,2 % maschinell 4.342 Unsere Produktionsdatenbank, Stand 07.09.2026 eigene Messung
KI-Kosten dafür, gesamt 140,14 € Unsere Produktionsdatenbank, Stand 07.09.2026 eigene Messung
Arbeitszeit je Mandant und Monat 1–2 h Erfahrungswert, keine Erhebung unsere Annahme
Anteil laufender Fibu-Mandate ~50 % STAX erhebt die Umsatzstruktur nicht unsere Annahme
Zuordnungsquote des Systems 50–80 % Bandbreite, hängt an Belegqualität unsere Annahme
Kontrollzeit 20 % Anfangs höher, sinkt mit der Einarbeitung unsere Annahme
Anwesenheitsstunden je Kraft 1.680 h 2.080 h minus Urlaub, Feiertage, Krankheit gerechnet

Wo eine belastbare Quelle fehlt, steht keine Zahl: Zeit je Beleg, Belege je Mandant, Mandanten je Buchhaltungskraft und der Anteil der Buchhaltung am Kanzleiumsatz sind weder amtlich noch vom Verband erhoben. Was dazu kursiert, stammt von Softwareanbietern — und das rechnen wir Ihnen nicht vor.

Sehen Sie es an Ihren eigenen Zahlen.

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Der Termin ist kostenpflichtig — und wird bei einem Projekt vollständig angerechnet. Es geht ums Prinzip: wer zahlt, kommt vorbereitet.